II. Motz des Tages 27.5.2017

Auf Mossul gab es im März einen US-Luftangriff, dem viele Zivilisten zum Opfer gefallen waren. Das Pentagon hat dafür jetzt die Verantwortung übernommen. SPON schreibt, dies wäre einer der verheerendsten Fehlschläge des US-Militärs seit Jahrzehnten.

Hätte man auch von „Fehlschlag“ gesprochen, wären es die Russen in Aleppo gewesen?

SPON berichtet auch hinter Bezahlschranke über die Gräuel irakischer Sondereinheiten im Krieg gegen den IS. Die noch frei lesbaren Absätze lassen Ansätze journalistischer Selbstkritik erkennen. Hier gibt es einen frei zugänglichen langen Artikel. Aber: die gleichen Taten in Syrien wären eben nicht die Gräuel von Sondereinheiten gewesen, sondern Schurkereien Assads.

Das ist der Unterschied.

Warum fällt dergleichen Journalisten nicht selbst auf?

 

 

 

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