Schätzchen des Tages 28.5.2017

Geh aus mein Herz und suche Freud„, Text von Paul Gerhardt und Melodie von August Harder, ist ein schönes Lied zu einem wundervollen Text, wenn man 13 nicht so notwendige Strophen überspringt… Vor neun Jahren machte ich in der gleichen Jahreszeit eine Fahrradtour und musste dabei ständig an dieses Lied denken, da es so großartig ausdrückte, wie Schönheit und Pracht der Welt auf mich einstürmten. Dann kehrte ich in ein kleines Kirchlein am Wege ein, und siehe, es war jene von Gräfenhainichen, dem Geburtsort von Paul Gerhardt und jene, in der er getauft worden war. Wenn das nichts heißen soll, dachte ich damals.

Die beiden essentiellen Strophen aus dem Gedicht:

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier,
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen.

Diese letztere hat es mir besonders angetan.

Leider gibt es keine wirklich gute Version auf Youtube; am besten ist noch diese hier, die sich aber um „Gottes Gaben“ herumdrückt.

 

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