Schätzchen des Tages 18.6.2017

International erfolgreiche Künstler in Europa singen mittlerweile fast ausschließlich auf Englisch und wir bekommen allgemein sehr wenig von bedeutsamer Musik in anderen Sprachen mit. Kannte man früher noch die französischen Chansonniers, wird über französische Musik fast nicht mehr gesprochen, von Ausnahmen und Nischen abgesehen. Mit Italien ist es ähnlich. Um diese Bildungslücke zu füllen, fragte ich einen italienischen Kollegen nach Tips, und er empfahl mir Fabrizio De André, einen allerdings bereits 1999 verstorbenen Liedermacher. Da mir das Wort „Liedermacher“ auch immer ein wenig zu lieblos war, danke ich dem Wikipedia-Artikel für dessen viel hübscher klingendes italienisches Gegenstück – Cantautore, auch wenn das wohl keine ganz deckungsgleichen Betriffe sind.

Ein Lied zum Einstieg – Il pescatore. Dann das Doppelalbum „Fabrizio De André con la PFM“ wobei PFM eine damals bekannte Rockgruppe war. Das Ganze changiert zwischen Chanson, Pop/Rock und Schlager, und selbst, wenn einen die Musik nicht immer mitnimmt, schmeichelt die angenehme Stimme im Ohr. Gut, dass ich keine Frau bin; ich wäre solchen Männern wohl immer sofort auf den Leim gegangen.

 

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