2. Schätzchen des Tages 19.6.2017

Vor mittlerweile recht langer Zeit kam ich einmal frühmorgens aus der Disko, ein wenig benebelt, und sah an einem Straßenbaum einen Zettel mit Werbung für „Trommeln und Tanzen in Guinea“. Haha, wie abseitig, war die erste Reaktion. Klingt super, war die zweite und ich habe mich gleich angemeldet. Meine (unausdrückliche) naive Vorstellung war, dass bei der Djembe-Trommel das Problem darin bestünde, zum richtigen Zeitpunkt raufzuhauen. Und mir würde das sicherlich nicht so leicht fallen, da einem als Nordmitteleuropäer Rhythmus nicht im Blut liegt, also würde ich damit vielleicht auf dieser elementaren Ebene etwas dazulernen.

Das war aber alles eine ganz falsche Vorstellung. Eine Djembe ist ein richtiges Instrument, bei dem man erst einmal lernen muss, einen vernünftigen Ton zu produzieren. Der Lehrer möchte, dass man Tic-Poc-Pong-Tummm macht, aber man macht nur Patsch-Patsch-Patsch-Patsch. Ziemlich lange. Und es tut ziemlich weh.

Mit der Djembe ist es nicht viel geworden, doch an der Musik habe ich großen Gefallen gefunden. Man muss sich einhören, dann aber bekommt der Rhythmus eine ganz eigene Qualität und man kann sich dem stundenlang hingeben. Und fürs Auge sind die Straßenfeste auch.

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