Das Versagen unserer Mainstreammedien

Ein wichtiger Schlüsselsatz aus einem Beitrag auf scheidendegeister.wordpress.com, hier im Zusammenhang mit einem an einer fehlenden gemeinsamen Datenbasis scheiternden Gespräch über Migration:

Es gibt eine gesellschaftliche Spaltung zwischen denjenigen, die sich in Mainstream-Medien informieren und denjenigen, die sich selbst aktiv Informationen zusammensuchen, auch in Mainstream-Medien.

Die Grenze verläuft nicht zwischen der Nutzung der Mainstream-Medien oder anderer Medien, sondern zwischen der Art, wie man sie konsumiert.

Ganz genau.

Ich bin in meinen Gesprächen zu diesem, aber auch zu anderen Themen, bei denen unsere Medien eine bestimmte Haltung annehmen, immer wieder überrascht, wie wenig viele Leute einfach wissen. (Ja, ich weiß, immer wieder überrascht zu sein ist kein gutes Zeichen.) Um zu einer gemeinsamen Basis zu kommen, müsste man mit ihnen erst einmal so viele Wissensdefizite überwinden. Das ist nur sehr selten möglich.

Anzumerken ist, dass Transparenz und Klarheit in der Migrationsfrage – wie viele kommen woher, was sind das für Leute, was kostet uns das – von offizieller Seite ganz offenkundig auch nicht erwünscht sind.