Schätzchen des Tages 10.12.2018

Sehr, sehr ungehörige Dinge würde ich für diese Stimme tun. Tim Buckley mit Song to the Siren. Sehr, sehr unanständige Dinge würde ich als Frau für einen Mann mit dieser Stimme tun.

 

Advertisements

Tweet des Tages 8.12.2018

Der Name Annegret Kramp-Karrenbauer ist eine phonetische Mikroaggression. Für Sprecher und Hörer. Und gar nicht mal sooo mikro. Letztendlich jedenfalls fremdenfeindlich.

Xiao Mo Ke Er gefällt mir als pragmatische Lösung.

Schätzchen des Tages 8.12.2018

Zweimal Sonntagnachmittagsmusik.

Einmal zur hoffentlich gegebenen träumerischen Geruhsamkeit das Concerto Gregoriano für Violine und Orchester von dem hier bereits aufgetretenen Ottorino Respighi, gespielt von Andrea Cappelletti, Violine und dem Philharmonia Orchestra unter Matthias Bamert.

Gänzlich anders, aber an die Musik (sehr) alter Kindersendungen vom Sonntagnachmittag gemahnend, Moulin Rouge von Tim Buckley, für dessen Stimme ich absolut Unerhörtes tun würde.

 

 

Presseschätzchen des Tages 8.12.2018

Ein bedenkenswerter Beitrag zu Jamal Khashoggi im American Spectator, die die Position Khashoggis als (ehemals) hochrangigem Mitglied des saudischen Establishments und der Geheimdienstwelt darstellt, dessen Fraktion einfach gegen Mohammed Bin Salman verloren hat. Tatsächlich würde ich mir in Saudi Arabien auch keinen Umsturz mit Beseitigung der Herrschaft der Al-Sauds wünschen, einfach aus Angst vor dem, was sonst kommen könnte. Aber auf eine Beseitigung von MBS als Kronprinz muss man schon hoffen; er ist zu kriminell und zu unfähig.

Presseschätzchen des Tages 3.12.2018

Ich hatte immer einen soft spot für Sigmar Gabriel, weil er helle Momente hat, in denen er deutlich Dinge ausspricht, die in unserer Öffentlichkeit nicht gerne so deutlich gehört werden. Die Ukraine wollte uns in einen Krieg ziehen, sagt er in diesem Interview mit n-tv. Da er immerhin mal ziemlich wichtig war, sollte man meinen, SPON und ZEIT online würden darüber berichten. Ausweislich jedenfalls der Ergebnisse über ihre Suchfunktion ist das allerdings nicht erfolgt, außer in einem einzigen Satz in der ZEIT. Die WeLT wiederum berichtet ausführlich.

Der Vorfall im Asowschen Meer war von ukrainischer Seite eine Provokation, auf die Russland sich eingelassen hat. Natürlich war diese Provokation aus ukrainischer Sicht, die vollkommen nachvollziehbar ist, wiederum gerechtfertigt. Lässt man die taktischen Aspekte und die kurzfristigen Absichten der Beteiligten, insbesondere im Hinblick auf Poroschenkos Wahlkampf und Machterhalt, beiseite, lässt sich der Konflikt um den Zugang zum Meer nicht wirklich lösen, solange man sich über die Krim nicht geeinigt hat. Eine Einigung über die Krim ist aber in weiter Ferne. Russland wird die Krim nie wieder hergeben. Die Ukraine wird sie erst in vielen Jahren offiziell aufgeben. Also ist mehr als eine gewisse Eindämmung nicht möglich.